Lebensgefühl Rockmusik HH aus EE
Manchmal   berühren   mich   Ereignisse,   Nachrichten   oder   Personen   in   einem   solchen   Maß,   dass   es   mir   nicht   immer   gelingt, meine   Gedanken   entsprechend   in   Prosa   zu   kleiden,   wie   ich   darüber   denke.   Dann   macht   es   sich   gut,   für   meine Gedanken   eine   andere   Form   zu   wählen.   So   entstehen   kleine   Reime   und   andere   komprimierte   Texte.   Gedichte   würde   ich sie nicht nennen wollen, obwohl manches Gebilde sich wie ein solches anfühlt. Es   kann   aber   auch   vorkommen,   dass   ich   am   Küchenherd   stehe,   die   Gedanken   einfach   durcheinander   purzeln,   ohne   dass ein   tieferer   Sinn   dahinter   stehen   würde.   Es   macht   einfach   nur   Spaß,   etwas   festzuhalten   wie:   „Mir   fiel   der   Löffel   grad nach    unten,    doch    nirgends    hab’    ich    ihn    gefunden“    oder    einen    alten    Kinderreim    wie        “Rabimmel,    Rabammel” umzustricken.   Aus   solchen   Nonsenszeilen   entsteht   manchmal   eben   ein   Nonsensreim.   Einige   gefallen   mir,   viele   nicht   und dann   verschwinden   sie   auch   wieder.   Inzwischen   sind   weit   über   400   ganz   unterschiedliche   „gereimte   &   gedichtete” Werke   (?)   entstanden   und   gespeichert.   Ein   paar   davon   habe   ich   wieder   ausgekramt   und   auf   den   Unterseiten   eingestellt. Viel Vergnügen. Wort-Gerammel 25.11.2013 Rabimmel, Rabammel, es blinken die Sternlein vom Hammel, Rabammel, Rabimmel, oh was für ein dichtes Gerimmel.   Rabimmel, Rabommel, im Garten summt eine Hommel, Rabimmel, Rabammel, die Hommel hat einen Stammel. Rabummel, Rabammel, ein weißes Pferd ist ein Schammel, Rabommel, Rabimmel, ein dämliches Schaf ist kein Schimmel. Rabimmel, Rabummel, wer schreibt hier so ein Gestummel, Rabimmel, Rabemmel, der Blödsinn stinkt bis zum Hemmel. Rabimmel, Rabammel, Rabumm, beim Struwelpeter hilft auch kein Kumm, Rabummel, Rabimmel, Rabamm, wer das schrieb, ist klug oder damm. A N G S T 28.01.2017 Ich habe Angst, weil viel zu viele wieder schweigen und weil die Politik nur für die Lobby lenkt. Ich habe Angst, weil sie für Dividenden sparen, doch niemand an des Volkes Wohlstand denkt. Ich fühle Wut, weil sie mit Ignoranz vergiften und unsre Sorgen nicht die ihren sind. Ich fühle Wut, weil sie nur eigene Taschen füllen, statt Schulspeisung für lau und jedes Kind. Mich kotzt es an, wenn sie von Wahl zu Wahl sich hangeln und Posten schieben wie im Warenhaus. Mich kotzt es an, wenn sie sich mehr Bezüge gönnen, doch Pfennigfuchser sind bei jeder armen Maus. Ich fühle Wut, weil sie Geschichte gern verbiegen und Krieg für sie ein Brettspiel scheint. Ich fühle Wut, weil sie an jedem neuen Schuss verdienen, der Leben auslöscht und kein Schütze weint. Ich bin entsetzt, wie sie die ganze Welt verramschen und sich gebärden wie beim Pokerspiel. Ich bin entsetzt, sie würden Völker wieder aufeinander hetzen, schon ist Vernichtung ihres Handelns Ziel.