Lebensgefühl Rockmusik
                                                  Konzerte 2018:   Silly in Halle - der finale Akkord:   Hier                                                                                                                                                                          Bei   mir   begann   alles   im   Jahre   1964.   Ab   September   besuchte   ich   die   EOS   und   zum   Schulfest   im   Herbst   spielte   die Schülercombo   „Skinny   Minnie   (It’s   A   Crazy   Chick)“   in   der   Art,   wie   es   Tony   Sheridan   &   The   Beat   Brothers   veröffentlicht hatten.   Etwa   zur   gleichen   Zeit   habe   ich   mir   die   Amiga-Single   der   Beatles   mit   „Cry   For   A   Shadow“   zugelegt.   Diese   Art   von Musik   wollte   ich   unbedingt   auch   spielen   können.   Ich   tauschte   meine   (ungeliebte)   Violine   gegen   die   alte   Wandergitarre meines   Vaters,   übte   „Clementine“,   „Irene   Goodnight“   und   „Skinny   Minnie“   bis   ich   Hornhaut   auf   den   Fingerkuppen   hatte. Meine   Haare   wuchsen   jetzt   bis   auf   die   Ohren   und   hinten   hatte   ich   einen   „Kanten“.   Ich   mutierte   zum   Beat-Fan   und   wollte dabei   sein,   wenn   die   ganze   Welt,   so   wie   Bob   Dylan   es   sang,   verändert   werden   würde:   „The   Times   They   Are   A-Changing“ (1964).   In   jenen   Tagen   kaufte   oder   erhielt   ich   auch   meine   ersten   Schallplatten.   Das   war   die   Initialzündung   für   eine Liebe, aus der eine Leidenschaft für Vinylplatten, Autogramme, Poster und Clippings entstand. Das   alles   liegt   jetzt   mehr   als   50   Jahre   in   der   Vergangenheit.   Die   ersten   Bands,   zu   deren   Musik   ich   zum   Tanz   und   zum Hinhören   ging,   waren   die   Uve   Schikora   Combo,   Theo   Schumann,   die   Berolina   Singers,   Dreiländereck,   Music   Stromers,   die Fred   Herfter   Combo   und   die   Puhdys,   zeitweise   als   Henry   Kotowski   Quartett   „getarnt“.   Meine   Stars   von   damals   sind   mit mir   älter   geworden,   viele   schon   im   Rockerhimmel,   andere   kann   ich   noch   live   auf   der   Bühne   erleben.   Warum   also   sollte ausgerechnet ICH, der ich alles von Beginn an miterleben durfte, von dieser Leidenschaft lassen? Mein   Ziel   ist   es,   was   ich   erlebt   habe,   meine   Erinnerungen   und,   wenn   irgendwann   in   der   Zukunft   einmal   möglich,   die vielen    Zeitbelege,    signierten    Poster,    signierte    Plattenhüllen,    viele    Autogrammkarten    sowie    Flyer    und    andere Erinnerungsstücke   aus   meiner   Sammlung,   der   Fan-Öffentlichkeit   zugänglich   zu   machen.   Ich   möchte   gern   zeigen,   wie quicklebendig   und   bunt   die   Rock-Szene   in   der   DDR,   trotz   vieler   Hürden,   Einschränkungen   und   der   Enge,   oftmals   war.   Der aufmerksame Leser erfährt außerdem einiges über mein reales Umfeld, in dem all das stattgefunden hat.                                   1973                                                                                                                               2013 Hier   breite   ich   einige   meiner   Erinnerungen,   die   eines   DDR-Rock-Opas,   aus   sowie   ein   paar   Gedanken   im   Heute,   auch wenn   man   vielleicht   meinen   könnte,   ich   wäre   einer   von   gestern.   Meine   Erzählweise   ist   nun   mal   so,   wie   ich   mich   erinnere, gelebt   zu   haben   und   wie   ich   heute   das   Live-Geschehen   in   den   Clubs   und   Konzerthallen   empfinde.   Viel   Spaß   beim   Lesen, Stöbern und Entdecken in meinem kleinen Rock- und Lebens-Universum vom „Lebensgefühl Rockmusik“.       Halberstadt, 1. Januar 2018 HH aus EE  (inzwischen in HBS im HZ) DANKE TAMMI für Deine Hilfe und Unterstützung!                                                                                                                                                                                       
Ich   widme   dieses   Projekt   meinen   beiden   Enkelkindern   Elisa   und   Johannes   sowie   Thido,   meinem   noch   ungeborenen   Dritten,   der   im   Dezember das   Licht   dieser   schönen   Welt   erblicken   wird.   Hier   können   sie,   wenn   ich   die   Mehrzahl   meiner   Tage   gelebt   haben   werde,   nachlesen   und   sehen, was   ihr   (Rock)Opa   alles   angestellt   hat,   wenn   der   Opa   und   /   oder   diese   Seite   bis   dahin   durchhalten.   Ich   hoffe,   dass   sie   dann   glücklich   lächeln, aber auch ein wenig nachdenklich sein werden. (1. Oktober 2016)
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