Lebensgefühl Rockmusik
                                                  Vor 10 Jahren:     Cäsar & Die Spieler - Weihnachtskonzert 2007                                                 Konzerte 2017:   Engerling & Uschi Brüning live in Magdeburg                                                                                      Bei mir begann alles im Jahre 1964. Ab September besuchte ich die EOS und zum Schulfest im Herbst spielte die Schülercombo „Skinny Minnie (It’s A Crazy Chick)“ in der Art, wie es Tony Sheridan & The Beat Brothers veröffentlicht hatten. Etwa zur gleichen Zeit habe ich mir die Amiga-Single der Beatles mit „Cry For A Shadow“ zugelegt. Diese Art von Musik wollte ich unbedingt auch spielen können. Ich tauschte meine (ungeliebte) Violine gegen die alte Wandergitarre meines Vaters, übte „Clementine“, „Irene Goodnight“ und „Skinny Minnie“ bis ich Hornhaut auf den Fingerkuppen hatte. Meine Haare wuchsen jetzt bis auf die Ohren und hinten hatte ich einen „Kanten“. Ich mutierte zum Beat-Fan und wollte dabei sein, wenn die ganze Welt, so wie Bob Dylan es sang, verändert werden würde: „The Times They Are A-Changing“ (1964). In jenen Tagen kaufte oder erhielt ich auch meine ersten Schallplatten. Das war die Initialzündung für eine Liebe, aus der eine Leidenschaft für Vinylplatten, Autogramme, Poster und Clippings entstand. Das alles liegt jetzt mehr als 50 Jahre in der Vergangenheit. Die ersten Bands, zu deren Musik ich zum Tanz und zum Hinhören ging, waren die Uve Schikora Combo, Theo Schumann, die Berolina Singers, Dreiländereck, Music Stromers, die Fred Herfter Combo und das Henry Kotowski Quartett. Meine Stars von damals sind mit mir älter geworden, viele schon im Rockerhimmel, andere kann ich noch live auf der Bühne erleben. Warum also sollte ausgerechnet ICH von dieser Leidenschaft lassen? Obwohl mir heute vieles nicht mehr zusagt, möchte ich das Gefühl nicht missen, Rockmusik live zu erleben, in die Stimmung eines Rock- oder Folks-Songs einzutauchen, den Rhythmen des Blues zu folgen, mich von schwingenden Grooves treiben zu lassen und mit meinen alten Knochen „Shake, Rattle & Roll“ zu tanzen. Ich möchte bei Musik frische Energie und Kraft tanken, noch manchem meiner Helden beim Spiel auf die Finger schauen und mich danach mit ihnen unterhalten können.                                1973                                                                                                                               2013 Diese Seite erzählt von all dem, von meinen Wünschen und Träumen, von meinen Hoffnungen und was aus ihnen bis heute wurde. Hier breite ich meine Erinnerungen aus, die eines DDR-Rock-Opas, und meine Gedanken im Heute, auch wenn einige vielleicht meinen, ich wäre einer von gestern. Meine Erzählweise ist so, wie ich mich erinnere, gelebt zu haben und wie ich heute das Live-Geschehen in den Clubs empfinde. Viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Entdecken in meinem kleinen Rock- und Lebens-Universum vom „Lebensgefühl Rockmusik“.       Halberstadt, 1. Januar 2018 HH aus EE  (inzwischen in HBS im HZ) DANKE TAMMI für Deine Hilfe und Unterstützung!                                                                                                                                                                                       
Ich widme dieses Projekt meinen beiden Enkelkindern Elisa und Johannes sowie Thido, meinem noch ungeborenen Dritten, der im Dezember das Licht dieser schönen Welt erblicken wird. Hier können sie, wenn ich die Mehrzahl meiner Tage gelebt haben werde, nachlesen und sehen, was ihr (Rock)Opa alles angestellt hat, wenn der Opa und / oder diese Seite bis dahin durchhalten. Ich hoffe, dass sie dann glücklich lächeln, aber auch ein wenig nachdenklich sein werden. (1. Oktober 2016)
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