Lebensgefühl Rockmusik
                                                  Konzerte 2017:       Procol Harum verzaubern live in Halle                                                 Harzer Episoden:    Gedanken an der “Gläsernen Arche” Bei   mir   begann   alles   im   Jahr   1964,   als   ich   in   die   Penne   kam.   Beim   ersten   Schulfest   im   Herbst   spielte   unsere   Schülerband “Sinny   Minnie”   in   der   Art,   wie   es   Tony   Sherdian   &   The   Beat   Brothers   veröffentlicht   hatten.   So   etwas   wollte   ich   auch können.   Also      tauschte   ich   meine   (ungeliebte)   Geige   gegen   die   alte   Wandergitarre   meines   Vaters,   übte   “Clementine”,   “A Hard   Days   Night”   und   „Skinny   Minnie   (It’s   A   Crazy   Chick)“   bis   ich   Hornhaut   auf   den   Fingerspitzen   hatte,   ließ   mir   meine Haare   „lang“   wachsen   und   wollte   unbedingt   dabei   sein,   wenn   die   ganze   Welt,   so   wie   es   Bob   Dylan   sang,   verändert werden   würde:   “The   Times   They   Are   A   Changing”   (1964).   In   jenen   Tagen   kaufte   oder   erhielt   ich   auch   meine   ersten Schallplatten.    Das    war    die    Initialzündung    für    eine    Liebe,    aus    der    eine    Sammelleidenschaft    (Vinyl,    CD’s,    Poster, Autogramme & Clippings) entstand.                                                              Die FraHaMas, “meine” erste Band, 1967. Meine   Stars   sind,   damals   wie   heute,   oft   nur   zwei   oder   drei   Jahre   älter   als   ich   und   sie   stehen   noch   immer   auf   den Bühnen,   präsentieren   ihre   Musik,   die   oft   auch   die   meiner   Jugendjahre   war.   Sie   lassen   noch   immer   die   Fetzen   fliegen   oder die   Emotionen   schweifen.   Warum   also   sollte   ausgerechnet   ich,   wenn   auch   „nur“   vor   der   Bühne,   auf   dieses   so   herrliche Vergnügen verzichten? Ich   möchte   dieses   Gefühl   noch   nicht   missen,   Rockmusik   live   zu   erleben,   in   die   Stimmungen   eines   Rock-   oder   Folk-Songs einzutauchen,   dem   Rhythmus   des   Blues   zu   folgen,   mich   von   den   Grooves   treiben   zu   lassen   und   mit   meinen   Knochen „Shake,   Rattle   &   Roll“   zu   tanzen.   Ich   möchte   mit   Musik   Energie   und   Kraft   tanken   können.   Und   sollte   der   letzte   meiner Helden   mit   einem   Rollstuhl,   so   wie   Dave   Swarbrick   von   den   Fairport   Convention,   auf   die   Bühne   gefahren   kommen,   dann will ich gerne versuchen, mit einem Krückstock vor ihm zu stehen, um ihm meinen Respekt zu erweisen.  Diese   Seite   erzählt   von   all   dem,   von   meinen   Wünschen   und   Träumen,   von   dem,   was   daraus   bis   heute   wurde.   Sie   erzählt von   meinen   Erinnerungen,   denen   eines   DDR-ROCK-OPAs,   und   meinen   Gedanken   im   Heute,   auch   wenn   manche   sicher meinen,   dass   ich   einer   von   gestern   wäre.   Viel   Spaß   beim   Stöbern,   beim   Lesen   und   Entdecken,   auch   außerhalb   meines ganz privaten Rock-Universums. 1. Oktoberr 2016 HH aus EE  (inzwischen in HBS im HZ) DANKE TAMMI für Deine Hilfe und Unterstützung!                                                                                  1973                                                                                                          2013 P.S.:   Ich   träume   davon,   dass   etwas   bleibt   von   Menschen,   wie   ich   einer   bin.   Von   deren   Sicht   auf   das   Leben,   von   den Träumen,   unseren   Hoffnungen   und   den   Enttäuschungen.   Ich   möchte,   dass   unsere   Liebe   und   manchmal   auch   der   Hass bleiben.   Und   ich   möchte,   dass   die   Musik   der   1960er   und   1970er   Jahre,   die   uns   sozialisiert,   geprägt   und   beflügelt   hat,   als das   gesehen   und   verstanden   werden   kann,   was   sie   für   Leute,   wie   ich   einer   bin,   stets   war   und   ist   -   ein   Lebensgefühl   und eine    Einstellung.    Möchtest    Du    mir    zur    Seite    oder    zu    einem    der    Texte    etwas    mitteilen,    dann    nutze    bitte    das Kontaktformular:
Ich   widme   dieses   Projekt   meinen   beiden   Enkelkindern   Elisa   und   Johannes   sowie   Thido,   meinem   noch   ungeborenen   Dritten,   der   im   Dezember das   Licht   dieser   schönen   Welt   erblicken   wird.   Hier   können   sie,   wenn   ich   die   Mehrzahl   meiner   Tage   gelebt   haben   werde,   nachlesen   und   sehen, was   ihr   (Rock)Opa   alles   angestellt   hat,   wenn   der   Opa   und   /   oder   diese   Seite   bis   dahin   durchhalten.   Ich   hoffe,   dass   sie   dann   glücklich   lächeln, aber auch ein wenig nachdenklich sein werden. (1. Oktober 2016)
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