Lebensgefühl Rockmusik
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                                             Konzerte 2020  -  Gedenkkonzert für Henry Kotowski:   HIER                                                                         -  LIFT live mit Orgel & Gesang in Halle:   HIER       Bei   mir   begann   alles   im   Jahre   1964.   Ab   September   besuchte   ich   die   EOS   und   zum   Schulfest   im   Herbst   spielte   die Schülercombo   „Skinny   Minnie   (It’s   A   Crazy   Chick)“   in   der   Art,   wie   es   Tony   Sheridan   &   The   Beat   Brothers   veröffentlicht hatten.   Etwa   zur   gleichen   Zeit   habe   ich   mir   die   Amiga-Single   der   Beatles   mit   „Cry   For   A   Shadow“   zugelegt.   Diese   Art   von Musik   wollte   ich   unbedingt   auch   spielen   können.   Ich   tauschte   meine   (ungeliebte)   Violine   gegen   die   alte   Wandergitarre meines   Vaters,   übte   „Clementine“,   „Irene   Goodnight“   und   „Skinny   Minnie“   bis   ich   Hornhaut   auf   den   Fingerkuppen   hatte. Meine   Haare   wuchsen   jetzt   bis   auf   die   Ohren   und   hinten   hatte   ich   einen   „Kanten“.   Ich   mutierte   zum   Beat-Fan   und   wollte dabei   sein,   wenn   die   ganze   Welt,   so   wie   Bob   Dylan   es   sang,   verändert   werden   würde:   „The   Times   They   Are   A- Changing“   (1964).   In   jenen   Tagen   kaufte   oder   erhielt   ich   auch   meine   ersten   Schallplatten.   Das   war   die   Initialzündung für   eine   Liebe,   aus   der   eine   Leidenschaft   für   Vinylplatten,   Autogramme,   Poster   und   Clippings   entstand.   Heute   bin   ich einer   der   immer   seltener   werdenden   Zeitzeugen,   die   auf   über   55   Jahre   erlebter   und   gelebter   Beat-   und   Rockmusik zurückblicken können.                                                                                                                Die FraHaMas, EOS, 1966               “Lebensgefühl Rockmusik”: Bodoni, 21.12.2011 Das   alles   liegt   jetzt   mehr   als   55   Jahre   zurück.   Damals   begann   in   mir   die   Leidenschaft   für   Rockmusik   zu   lodern.   Fortan sammelte   ich   Schallplatten,   ich   ging   zum   Jugendtanz   (mit   Uve   Schikora,   Fred   Herfter,   oder   den   Berolina   Singers),   habe mir   Autogramme   geben   lassen,   gelegentlich   auch   Poster   geklaut   und   ab   den   1970ern   selbst   Konzerte   organisiert   sowie von   da   an   hunderte   live   miterleben   können.   Mit   zwei   Tonbandgeräten   nahm   ich   Beat-   und   Rocksongs   von   Rias   2   und auch   DT64   auf.   Letztlich   habe   ich   seit   ca.   2006   über   500   Konzert-   und   Plattenrezensionen   geschrieben   und   sogar   ein Buch   „ist   mir   passiert“.   Das   wichtigste   jedoch   sind   die   vielen   einmaligen   Erlebnisse   an   den   Bühnen,   mit   Freunden   oder allein,   zwischen   Neuruppin   und   Zwickau,   Bautzen   und   dem   Harz,   die   mir   in   Erinnerung   bleiben   werden.   Ich   verfüge   über einen   seltenen   Fundus   an   Erfahrungen,   Erlebnissen   sowie   detailliertes   Wissen   und   ich   darf   Musiker   meine   Freunde nennen.   Vieles   aus   diesen   55   Jahren   findet   sich   in   meinem   Büchlein   vom   „Lebensgefühl   Rockmusik“   wieder   und   seit dem   21.   Dezember   2011   in   ausgewählten   Texten   auch   auf   dieser   Internet-Seite,   die   von   mir   ständig   verändert   oder aktualisiert wird, quasi als Fortsetzung des vor Jahren Gedruckten. CAPITOL Bad Liebenwerda 1973                   Gesellschaftshaus Elsterwerda 1978               Papermoon Halberstadt 2019 Inzwischen   sehe   ich   mich   immer   öfter   mit   Erwartungen   konfrontiert,   die   nicht   beinhalten,   was   anfangs   einmal   der   Sinn meines   Schreibens   war:   Austausch   und   Diskussion.   Manche   Meinungen   oder   Kommentare   lassen   mich   staunen,   andere sind   gar   verletzend.   Folgerichtig   versuche   ich,   langsam   auf   die   Bremse   zu   treten,   dieses   Agieren   um   „Gunst   &   Geltung“, das   viele   digitalen   „Fan-Kreise“   dominiert,   einfach   zu   ignorieren.   Eine   Erkrankung   zeigte   mir   zudem   körperliche   Grenzen auf,   machte   mich   nachdenklich   und   demütig   zugleich.   „Gunst   &   Geltung“   waren   und   sind   nicht   mein   Streben,   „Entweder oder“   nicht   mein   Denken.   Ich   möchte   einfach   nur   Musik   hören,   wenn   es   sich   ergibt,   darüber   schreiben   und   mit   anderen Meinungen austauschen. Ich bin wie ich bin, zum Verbiegen zu steif und zu alt sowieso. Alle   Fotos   auf   meiner   Homepage   sind   extrem   verkleinert,   um   sie   für   das   Herunterladen   zur   fremden   Nutzung   unattraktiv zu machen. Deshalb erscheinen sie auch unscharf. Die Originale sind natürlich von besserer Qualität.        Halberstadt, 19. September 2020 Seitenstart: 21.12.2011 HH aus EE  (inzwischen in HBS im HZ) DANKE TAMMI für Deine Hilfe und Unterstützung!