Lebensgefühl Rockmusik
                                                  Seit 12.01.2019 virtuelle Zwangspause wegen realer Erkrankung.                                                                                                                                                                         Bei mir begann alles im Jahre 1964. Ab September besuchte ich die EOS und zum Schulfest im Herbst spielte die Schülercombo „Skinny Minnie (It’s A Crazy Chick)“ in der Art, wie es Tony Sheridan & The Beat Brothers veröffentlicht hatten. Etwa zur gleichen Zeit habe ich mir die Amiga-Single der Beatles mit „Cry For A Shadow“ zugelegt. Diese Art von Musik wollte ich unbedingt auch spielen können. Ich tauschte meine (ungeliebte) Violine gegen die alte Wandergitarre meines Vaters, übte „Clementine“, „Irene Goodnight“ und „Skinny Minnie“ bis ich Hornhaut auf den Fingerkuppen hatte. Meine Haare wuchsen jetzt bis auf die Ohren und hinten hatte ich einen „Kanten“. Ich mutierte zum Beat-Fan und wollte dabei sein, wenn die ganze Welt, so wie Bob Dylan es sang, verändert werden würde: „The Times They Are A-Changing“ (1964). In jenen Tagen kaufte oder erhielt ich auch meine ersten Schallplatten. Das war die Initialzündung für eine Liebe, aus der eine Leidenschaft für Vinylplatten, Autogramme, Poster und Clippings entstand.                                      1973 Das alles liegt jetzt mehr als 50 Jahre in der Vergangenheit. Die ersten Bands, zu deren Musik ich zum Tanz und zum Hinhören ging, waren die Uve Schikora Combo, Theo Schumann, die Berolina Singers, Dreiländereck, Music Stromers, die Fred Herfter Combo und die Puhdys, zeitweise als Henry Kotowski Quartett „getarnt“. Meine Stars von damals sind mit mir älter geworden, viele schon im Rockerhimmel, andere kann ich noch live auf der Bühne erleben. Warum also sollte ausgerechnet ICH, der ich alles von Beginn an miterleben durfte, von dieser Leidenschaft lassen? Mein Ziel ist es, was ich erlebt habe, meine Erinnerungen und, wenn irgendwann in der Zukunft einmal möglich, die vielen Zeitbelege, signierten Poster, signierte Plattenhüllen, viele Autogrammkarten sowie Flyer und andere Erinnerungsstücke aus meiner Sammlung, der Fan-Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ich möchte gern zeigen, wie quicklebendig und bunt die Rock-Szene in der DDR, trotz vieler Hürden, Einschränkungen und der Enge, oftmals war. Der aufmerksame Leser erfährt außerdem einiges über mein reales Umfeld, in dem all das stattgefunden hat.                                                                                                                                   2013 Hier breite ich einige meiner Erinnerungen, die eines DDR-Rock-Opas, aus sowie ein paar Gedanken im Heute, auch wenn man vielleicht meinen könnte, ich wäre einer von gestern. Meine Erzählweise ist nun mal so, wie ich mich erinnere, gelebt zu haben und wie ich heute das Live-Geschehen in den Clubs und Konzerthallen empfinde. Viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Entdecken in meinem kleinen Rock- und Lebens-Universum vom „Lebensgefühl Rockmusik“.       Halberstadt, 1. Januar 2018 HH aus EE  (inzwischen in HBS im HZ) DANKE TAMMI für Deine Hilfe und Unterstützung!                                                                                                                                                                                       
Ich widme dieses Projekt meinen beiden Enkelkindern Elisa und Johannes sowie Thido, meinem noch ungeborenen Dritten, der im Dezember das Licht dieser schönen Welt erblicken wird. Hier können sie, wenn ich die Mehrzahl meiner Tage gelebt haben werde, nachlesen und sehen, was ihr (Rock)Opa alles angestellt hat, wenn der Opa und / oder diese Seite bis dahin durchhalten. Ich hoffe, dass sie dann glücklich lächeln, aber auch ein wenig nachdenklich sein werden. (1. Oktober 2016)
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