Lebensgefühl Rockmusik HH aus EE
DANKE Knut   (21.03.2011) Nur zu Hause fühlten wir uns frei von allen Zwängen, wenn ein kleines Eisbärkind nach seinem Dörflein schreit, war uns nach Kuscheln und sich in sein  Fell vergraben, da war’n wir wieder weich und frei, als wäre Kinderzeit. Wir war’n wie Dörflein, der mit seinem Eisbärkindlein tobte, war’n immer froh und glücklich, wenn man beide sah, auch in der Kiste hätt’ ich sicher eine Nacht geschlafen und wäre auch für ihn gern als Ersatzmann da. Die beiden haben manches Herz wieder geöffnet und manches Kind denkt sicher noch als Opa an den Knut, die andern haben sich gestritten um die Knut – Millionen, mir taten einfach nur die warmen schlichten Bilder richtig gut.                                                                                                                                  Ich denk’ mir, Dörflein hat auf seinen Knut gewartet                                   Vielen Dank für das Foto an Gina Dau Fotografie.                                      und glaube auch, er hat dem Eisbär immer sehr gefehlt,                                  du wolltest sicher nicht mehr Knut sein zum Bestaunen, der große weise Eisbär hat den Weg zum Ziehvater gewählt. Meinem kleinen Enkelkind 21.12.2011 Ich glaub’, die Welt klingt heute anders, der Himmel glänzt im Purpurschein, er läutet für ein langes Leben, die Ankunft meines Enkels ein. Nennt mich jetzt Opa, seht mich glücklich, vollführt mit mir ’nen Freudentanz, was Alltag ist zu allen Zeiten, macht mich heut’ jung, verwirrt mich ganz Glaub’ nicht an Gott, auch nicht an Schöpfung, doch seh’ ich auf mein Enkelkind, dann weiß ich, dass im Menschen Leben, noch viele Wunder möglich sind. Na klar, da strahlt mein schönstes Lächeln in diesem kleinen Menschgesicht, sogar die Farbe meiner Augen, falls sie nicht schlafen, glänzt im Licht. Ich wünsch’ mir, dieses kleine Menschlein, bekommt ein Leben menschlich reich, im Glanz des Weihnachtslichts viel Hoffnung auf eine Zukunft Träumen gleich. Ich wünsche mir, dass ich es erlebe, wie’s stolz mit Zuckertüte lacht und auch das Staunen auf dem Fahrrad, mit dem es taumelnd Runden macht. Im Buddelkasten soll es spielen, am Rand vom Hof, doch nicht allein, es soll mit all den Nachbarskindern ’ne fröhlich laute Meute sein. Es soll viel lachen, sich bewegen, hat Höschen schmutzig mal vom Dreck, ich wünsch’ ihm ständig satt zu essen und träumen soll’s im Schlaf sich weg. Die Jugend sei ein frohes Lernen, ein sich Erproben, weit und frei, mit ganz viel Neugier auf Kulturen und Menschen Achtung sei dabei. Heut’ ist die Wintersonnenwende, der Sonne Licht wird täglich mehr und dieses warme Licht des Lebens, braucht jedes kleine Menschlein sehr! Für später wünsch’ ich ihm viel Klugheit, sich selbst und auch im Bundestag und nie ein Erfurt, keine Nazis und bunte Freunde, die man mag. Vielleicht erlebt’s noch mal ’ne Wende, hin zu Gerechtigkeit im Land, dann soll’s an seinen Opa denken, der gleiches suchte und nicht fand. Meine Liebste 18.11.2013 Ein jeder Mann ’ne Liebste hat, die schenkt ihm Liebe, ist er platt von all dem Ungemach der Welt, wenn Dummheit ihn zum Narren hält. Sie macht ihn weich, ist er verbittert, wenn wutentbrannt er manchmal zittert und Post vom Amt ihn schäumen lässt, dann wärmt sie ihm sein kaltes Nest. Gern kuschelt sie sich an ihn ran, wenn abends er dann kaum noch kann und aus dem Schirm quillt Schwachsinn pur, dann lockt sie ihn in die Natur. Die Liebste setzt sich ihm zur Seite, ist er mal down, mal wieder pleite und zeigt ihm tausend Mal am Tag: Dich hab’ ich lieb, weil ich Dich mag. Für Oma Eierlikör 22.03.2014 Ein Sprichwort sagt, man soll sie feiern, die schönen Feste, Tage, Nächte, man soll nichts planen für zu lange, sich Freude schenken sei das Beste. Man soll, so sagt man, Feste feiern mit Freunden, Nachbarn, Oma, Gästen und nichts verschieben in das Morgen, wenn sich’s ergibt, sei es am besten. Das Lachen, sagt man, teilen Freunde und auch das Leid, kommt’s ungebeten - wir haben Gläschen froh gebechert, getrunken auf Dein reiches Leben. Ein Gläschen sollt’ ich heut’ wohl trinken, seh’ dann Dein Lachen, werd’ Dir winken.   Gelber Löwenzahn 27.03.2014 Manch junges Paar baut sich ein kleines Häuschen, die Einfahrt normgerecht mit roten Steinen zugeklebt, ein fester Weg aus dicken Platten führt am Tor vorüber, dahinter schon das neue Auto steht. So wächst hier Haus an Haus, verbunden durch ein schwarzes Band Asphalt und hinter ihren Türen werden die Bewohner langsam alt. Nur so ein Rentner fegt nicht gern der Menschen Füße Bahn. Hier sammelt Erde sich in kleinen Spalten und unbemerkt wächst vor dem Haus aus dem Beton ein gelber Löwenzahn.